Am 27. November trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der labmed Sektionen und des Zentralvorstandes. Neben den Tätigkeitsberichten wurden umfangreiche Informationen aus den Kommissionen und Sektionen präsentiert. Zudem bestätigten die Anwesenden das ausgeglichene Budget 2026 einstimmig.
Aktivitäten der Kommissionen
Seit März 2025 haben die Kommissionen von labmed zahlreiche Entwicklungen begleitet und wichtige Themen für die Berufsbildung, Berufspolitik und Verbandsarbeit vorangetrieben.
Die Kommission Berufspolitik hat im September ihre Arbeit aufgenommen und setzt seither klare inhaltliche Akzente. Sie verfolgt aufmerksam die Entwicklungen im Bundesgeschäft zur Berufsbildung und engagiert sich dafür, dass die biomedizinische Analytik in gesundheitspolitischen Diskussionen stärker wahrgenommen wird.

Die Bildungskommission berichtet über die Zunahme psychischer Belastungen unter Studierenden. Gleichzeitig erfreut die steigende Zahl der Anmeldungen an der ZHAW nach einem vorübergehenden Rückgang, wobei jedoch die Zahl der Praktikumsplätze abnimmt.
Die PR-Kommission war im ganzen Jahr an zahlreichen Veranstaltungen und Schulen präsent und setzte mit den Diplomgeschenken erneut ein Zeichen der Wertschätzung für den Berufsnachwuchs. Parallel dazu veröffentlichte die Redaktionskommission 2025 acht Ausgaben des LABMAG und bereitete den Übergang zum digitalen LABMAG vor.
Auch der Zentralvorstand war stark gefordert. Er pflegte den regelmässigen Austausch mit dem BAG zum Auslandpreisvergleich und beteiligte sich aktiv an den Sitzungen und Stellungnahmen. Zudem wurde der Dialog mit dem FAMH-Vorstand vertieft. Mit dem Amtsantritt von Rebecca Wagner-Höhener als neue Geschäftsführerin der HFP erhielt die Höhere Fachprüfung ein neues Gesicht.

Aktivitäten und Entwicklungen in den Sektionen
Die Sektionen blicken auf ein bewegtes Jahr zurück, geprägt von punktuellen Veränderungen in den Vorständen, berufspolitischen Diskussionen und vielfältigen Aktivitäten.
Seit März fanden zahlreiche Weiterbildungen und Veranstaltungen statt – von Tagungen und Workshops bis hin zu regionalen Mitgliederanlässen. Die enge Zusammenarbeit mit Schulen und Studierenden blieb ebenfalls zentral: Viele Sektionen stellten den Verband direkt an den Schulen vor, begleiteten Studierende an Anlässe oder unterstützten die Diplomfeiern. Alle Regionen planen ein engagiertes Jahr 2026 mit einem breiten Angebot an Tagungen, Weiterbildungen und Aktivitäten für ihre Mitglieder.

Ausblick 2026: Aufgaben und Ziele
Im kommenden Jahr richtet der Zentralvorstand seinen Fokus darauf, die Verbandsstrukturen weiterzuentwickeln, die politische Interessenvertretung zu stärken und die Kommunikationskanäle von labmed zu modernisieren.
Gleichzeitig begleitet der Verband die Aus- und Weiterbildung der biomedizinischen Analytikerinnen und Analytiker sowie der Labordiagnostiker weiterhin aktiv, vertritt die Berufsgruppe in nationalen Fachgremien und bringt sich in bildungspolitische Diskussionen ein. Auch international bleibt labmed gut vernetzt und pflegt die Zusammenarbeit mit dem EPBS.
Die Verantwortliche Kommunikation und Redaktion treibt parallel die Weiterentwicklung der gesamten Verbandskommunikation voran, koordiniert die redaktionellen Abläufe und begleitet den Übergang zum digitalen LABMAG.
Mit den BMA Tagen wird es wieder ein zentrales Forum für Austausch, Sichtbarkeit und fachliche Vernetzung geben. Unter dem Titel «Tatort Wissen – das Labor als Ermittler» finden sie am 29. und 30. Mai in Luzern statt.

Budget 2026
Das Budget von labmed präsentiert sich für das Jahr 2026 ausgeglichen und schafft damit eine stabile Grundlage für die zahlreichen Projekte und Aufgaben des Verbands.
Die Höhere Fachprüfung weist derzeit ein positives Ergebnis aus. Dennoch bleibt die finanzielle Situation stark von der Teilnehmerzahl abhängig. Zur zusätzlichen Stabilisierung der Einnahmen wird geprüft, ob das bestehende À-la-carte-Angebot weiterentwickelt und mit Zertifikaten ergänzt werden kann. Die HFP bleibt weiterhin die einzige anerkannte Ausbildung für die Leitung eines Labors Typ B.
Mit diesen Entwicklungen und klaren Prioritäten schafft labmed eine Grundlage für die kommenden Aufgaben und die Weiterentwicklung des Berufsstandes. Der Verband blickt zuversichtlich auf ein Jahr, in dem Engagement, Zusammenarbeit und fachliche Weiterentwicklung weiterhin im Zentrum stehen.