Unter dem Titel «bma@space» führte der diesjährige Kulturanlass der Sektion Bern ins Space Eye nach Niedermuhlern – ein Ort, an dem Wissenschaft, Erlebnis und die Faszination für das Weltall auf eindrucksvolle Weise zusammenkommen.
Ein Abend zwischen Austausch und Entdeckung
Der Abend begann in entspannter Atmosphäre mit einem Apéro und einer «Sternensuppe». Diese gemütliche Einstimmung bot Gelegenheit für Austausch und Gespräche, bevor es inhaltlich ins Universum hinausging.
Da der Himmel an diesem Abend keine klare Sicht zuliess, startete das Programm mit einer Sternenreise im Planetarium. Die virtuelle Beobachtung vermittelte eindrucksvoll die Dimensionen des Kosmos und bot spannende Einblicke in Sterne, Galaxien und Planeten.
Anschliessend folgte die Führung durch die Ausstellung. Besonders spannend waren die interaktiven Elemente: Eine digitale Wand vermittelte aktuelle Themen der Weltraumforschung, während Touchscreens anschaulich zeigten, wie viele Satelliten unsere Erde umkreisen und wie präsent das Problem des Weltraumschrotts inzwischen ist. Auch die gewaltigen Datenmengen, die täglich aus dem All zur Erde gelangen, wurden eindrucksvoll visualisiert.
Interaktive Einblicke in die Weltraumforschung
Ein weiterer Höhepunkt war der Film über die grossen Teleskope in Chile. Er zeigte die beeindruckenden technischen Möglichkeiten dieser Anlagen und machte deutlich, welche Erkenntnisse sie über unser Universum liefern können. Die Kombination aus modernster Technik, internationaler Zusammenarbeit und wissenschaftlicher Neugier wurde dabei besonders greifbar.
Nach der offiziellen Führung blieb Zeit für einen individuellen Rundgang durch die Ausstellung sowie für einen gemütlichen Austausch unter den Teilnehmenden.
Mit vielen neuen Eindrücken ging es schliesslich per Shuttle zurück nach Niedermuhlern. Beim Parkplatz war sogar noch Jupiter am Himmel zu erkennen – ein passender Abschluss für einen Abend ganz im Zeichen des Universums.
Der Anlass machte deutlich, wie inspirierend der Blick über den eigenen Fachbereich hinaus sein kann und verband Wissenschaft, Kultur und Begegnung zu einem rundum gelungenen Erlebnis.