analytica 2026: Smarte Labore und nachhaltige Innovationen im Fokus

11. Mai 2026

Menschen bei einer Messe
Zur analytica 2026 reisten rund 35’000 Besucher aus 115 Ländern an. Fotos: Messe München GmbH
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Die analytica 2026, die vom 24. bis 27. März in München stattfand, bestätigte einmal mehr ihre Bedeutung als internationale Leitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie. In fünf Messehallen präsentierten über tausend Aussteller neueste Technologien und Anwendungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette moderner Labore. Die nächste analytica findet vom 25. bis 28. April 2028 statt.

Die Weltleitmesse in München zeigt, wie Automatisierung, KI und Green-Lab-Konzepte die Laborwelt der Zukunft prägen

Im Zentrum der Messe standen insbesondere Automatisierung und Digitalisierung. Zahlreiche Anbieter zeigten integrierte Systeme, die Probenhandling, Analyse und Datenverarbeitung zunehmend vernetzen. Der Trend zum «smarten Labor» wurde dabei durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und datengetriebenen Plattformen weiter verstärkt. Diese Lösungen ermöglichen effizientere Prozesse, höhere Reproduzierbarkeit und eine verbesserte Datenqualität.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf nachhaltigen Laborprozessen. Unter dem Stichwort «Green Lab» präsentierten Unternehmen ressourcenschonende Geräte, energieeffiziente Technologien und Konzepte zur Reduktion von Verbrauchsmaterialien. Damit reagiert die Branche auf steigende regulatorische Anforderungen und das wachsende Umweltbewusstsein in Forschung und Industrie.

Eine Person und ein Roboter-Arm
Die Sonderschau Digital Transformation zeigt das Labor der Zukunft.

analytica als Plattform für Innovation und Vernetzung

Auch die analytica conference, die parallel im ICM stattfand, bot ein hochkarätiges wissenschaftliches Programm. Themen wie Lebensmittelsicherheit, Wasseranalytik und personalisierte Medizin wurden ebenso diskutiert wie neue Ansätze im Forschungsdatenmanagement. Der interdisziplinäre Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie unterstrich die Rolle der analytica als zentrale Plattform für Innovation und Wissenstransfer.

Für die Schweizer Laborbranche bot die Messe insbesondere Impulse im Bereich Laborautomatisierung und Qualitätssicherung. Die präsentierten Technologien eröffnen Potenziale zur Effizienzsteigerung und unterstützen Labore dabei, steigenden Anforderungen an Präzision, Dokumentation und Nachhaltigkeit gerecht zu werden.

Insgesamt zeigte die analytica 2026 eindrucksvoll, dass die Zukunft des Labors digital, vernetzt und nachhaltig ist. Die Messe setzt damit wichtige Trends für die kommenden Jahre und bleibt ein unverzichtbarer Treffpunkt für die internationale Fachcommunity.

Linda Greiff

Linda Greiff

Project Manager bei BTO Solutions Schürch AG

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